Wie jedes Jahr war auch 2015 Uniao do Samba wieder in Coburg beim Internationalen Sambafestival. Drei Tage Sambatrommeln, Zuschauen und Party bis in den Morgen.

Tag 1 – Eingrooven mit Bloco Suicida

Am Freitag Nachmittag wird immer nochmal in Coburg zusammen geprobt. Die Latin-Rhythm-Gruppen proben ja nur ganz selten alle miteinander, deshalb dauert es immer ein bisschen, bis alles wieder rund läuft. Und dieses Mal war ja auch wieder das Bloco-Suicida-Projekt zu proben. Mit deutlich über 100 Trommlern aus Spanien, Frankreich und Bayern war der Hof unserer Übernachtungs-Schule ziemlich gut gefüllt. Das gibt einfach richtig Energie.

Am Abend gab es dann noch zwei Auftritte in der Coburger Innenstadt. Party pur und Uwes Leuchttrommelpremiere. Wow.

 

Tag 2 – 6 Auftritte und Olodum

Am Samstag waren dann 3 Auftritte von Uniao do Samba und drei mit Bloco Suicida zusammen. Mit dem “mobilen Gesangseinsatzwagen” ein umgebauter Autoanhänger mit eingebauter Minibühne konnte die Sängerin Claudia Pauer an den Spielflächen und Auftrittsorten dann gut gesehen und vor allen gehört werden. Zusammen mit den Tänzerinnen der Fuego Dance Company gab es wieder einmal ein sehr abwechslungsreiche Show für das Publikum, aber auch für die Spielfreude der Mitglieder.

Zwischendrin war dann noch Zeit, um neue Promofotos bei perfektem Wetter zu schießen.

2015-07-11 Coburg - Fotos Stephanie Eder (15)

 

2015-07-11 Coburg - Fotos Stephanie Eder (14)

Viele der “Uniao´s” spielten dann natürlich auch noch die drei Auftritte von Bloco Suicida mit. Zwar nur Percussion, dafür aber gewaltig! In Spanien wird oft draußen geprobt und aufgetreten, deshalb hauen die Spanier natürlich ganz anders rein. Aber wir Deutsche und der Teil Franzosen stand nach kurzem in nichts nach. Sambareggaepower pur!

Ab 23 Uhr spielten dann auch noch Olodum, die Samba-Reggae-Stars aus Brasilien vor einem vollbesetzten Schlossplatz. Und kurz nach Olodum dann Bloco Suicida auf der Hauptbühne. Da ging die Stimmung dann ganz einfach weiter.

Tag 3 – noch ein Auftritt und der Umzug durch Coburg/ Sambacity

Am Sonntag musste man dann wieder in aller Frühe aus den Isomatten (so ca 10 Uhr), und sich für den letzten Auftritt und den Umzug vorbereiten. Wenn man bedenkt, dass die Nächte in Coburg erst mit dem Morgengrauen aufhören, ist diese Zeit dann absolut “unsamba”. Um 12.00 Uhr dann Uniao do Samba im Prinzengarten. Trotz der “frühmorgendlichen” Zeit ging das Publikum super mit und sang wieder einige Refrains mit.

Bei Sommerhitze dann der Umzug. Wieder mit dem “mobilen Gesangseinsatzwagen” und fünf Helfern, die ihn schieben mussten. Aber die Mühen haben sich durchaus gelohnt. Claudias Stimme ist einfach ganz außergewöhnlich und das Uniao-do-Samba-Gesamtpaket einfach unbeschreiblich. Jetzt also auch als “Walkact”.

Also alles wie jedes Jahr: Fantastische Stimmung, jede Menge neue Eindrücke durch die neuen und alten beteiligten Gruppen, die hervorragende Organisation von Sambaco, dem Veranstalterteam, und genügend Zeit zum Sambaspielen, -tanzen und -feiern.

Freitag, 10.07.2015:

18.30 bis ca 19.30 Probe Uniao do Samba+ Suicida vor der Unterkunft Rückertschule
22.00 – bis 22.30 Uhr Stadtcafé – Bloco Suicida
22.30 – bis 22.00 Uhr Stadtcafé – Uniao do Samba

Samstag, 11.07.2015:

11.30 bis 12.00 Salzmarkt – Bloco Suicida
14.30 bis 15.00 Uhr Salzmarkt – Uniao do Samba
16.00 bis 16.30 Uhr Albertsplatz – Uniao do Samba
20.30 bis 21.00 Uhr Wettiner Anlage – Uniao do Samba
22.00 bis 22.30 Uhr Ehrenburg – Bloco Suicida
00:30 bis 01:00 Uhr Schlossplatz Hauptbühne – Bloco Suicida

Sonntag , 12.07.2015:

12.00 bis 12.30 Uhr Prinzengarten – Uniao do Samba
ab 14.00 Uhr Umzug bis 16.00 Uhr

Ulrich Bammer